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24. September 2025

Umbau in Bestandsgebäuden: Wärmepumpen haben viele Vorteile

Klimafreundliche Technik – Die Stadtwerke Soest haben zwei rund zehn Jahre alte Mehrparteienhäuser mit insgesamt 60 Wohneinheiten erfolgreich auf klimafreundliche Wärmepumpen umgestellt – und das im Rahmen eines Wärmecontractings. Seit einigen Wochen kommt die Heiztechnologie und die Warmwasseraufbereitung ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe aus. Die zukunftsorientierte und klimafreundliche Technik hat für Vermieter und Mieter viele Vorteile.
Bild: © Stadtwerke Soest

 

Dass der Einsatz von Wärmepumpen bei Neubauten gut funktioniert – und zwar unabhängig von der Gebäudegröße – hat sich mittlerweile herumgesprochen. Skepsis herrschte bislang eher bei der Umrüstung von Mehrparteienhäusern im Bestand. 

 

Erfolgreiche Umrüstung

Die Stadtwerke Soest Energiedienstleistungs GmbH hat nun gezeigt, dass es funktioniert: Am Hiddingser Weg wurde die alte Gasheizung entfernt und durch vier kaskadierte Wärmepumpen ersetzt. Der zusätzliche Einbau einer sogenannten Exergiemaschine stellt sicher, dass auch die Warmwasserbereitung mit dem neuen System funktioniert. Insgesamt werden rund 2.700 Quadratmeter Fläche effizient und klimafreundlich beheizt.

 

Investition wird gefördert

Für Vermietende besonders attraktiv ist ein solcher Umbau unter anderem wegen der Förderprogramme (z. B. BEG-Förderung). Dazu kommt eine signifikante Wertsteigerung der Immobilie durch die Dekarbonisierung des Gebäudes. Ein zusätzlicher Vorteil ist der deutlich niedrigere Instandhaltungsaufwand. Wärmepumpen und Exergiemaschinen sind wartungsärmer als gasbasierte Heizsysteme. Außerdem benötigen sie keine regelmäßigen Schornsteinfeger- bzw. Abgasprüfungen. 

 

Attraktiv auch wegen der Förderprogramme – Wärmepumpen in Bestandsgebäuden. Bild: © Stadtwerke Soest Attraktiv auch wegen der Förderprogramme – Wärmepumpen in Bestandsgebäuden. Bild: © Stadtwerke Soest

 

CO₂-Ausstoß deutlich verringert

Langfristig sinken die Betriebskosten, da keine fossilen Brennstoffe wie Erdgas oder Heizöl mehr benötigt werden. Wer die Wärmepumpen mit Ökostrom der Stadtwerke betreibt oder den notwendigen Strom von der PV-Anlage auf dem eigenen Hausdach produzieren lässt, der senkt die CO₂-Emissionen des Gebäudes bei der Warmwasser- oder Heizungsversorgung deutlich und bringt sie sogar nahe null. Fazit: Viele gute Gründe sprechen dafür, auch im Bestand über eine Umrüstung auf Wärmepumpen nachzudenken – nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ökonomischen Gesichtspunkten.

 

Wir informieren Sie gerne ausführlich:

Patrick van Heek
Wärmekonzepte und Energieberatung 
T 02921.392-160
E-Mail: P.vanHeek@stadtwerke-soest.de